Weihnachtkonzert am 26.12.2018

Am 26.12.2018 konzertierte der Philharmonische Chor mit seinem traditionellen Weihnachtskonzert. Die Kritik der SZ spricht für sich:

Der Philharmonische Chor Fürstenfeld begeistert mit Bachs Weihnachtsoratorium
Von Klaus Mohr, Fürstenfeldbruck

Das Weihnachtsgeschehen ist der zumindest gefühlte Mittelpunkt der ganzen christlichen Botschaft. Die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem ist zwar ein Skandal an sich, wäre aber in 2000 Jahren längst vergessen worden, wenn es sich hier nicht um den Gottessohn handeln würde. Für viele Menschen gehört der Besuch eines Konzerts mit dem „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach zu den festen Traditionen in dieser Zeit. So war es auch bei der Aufführung dieses Werks durch den Philharmonischen Chor Fürstenfeld und das Seraphin Ensemble München unter der Leitung von Andreas Obermayer am zweiten Weihnachtsfeiertag im sehr gut besuchten Stadtsaal. Als Solisten waren Katja Stuber (Sopran), Theresa Holzhauser (Alt), Eric Price (Tenor) und Matthias Winckhler (Bass) zu hören. Auf dem Programm standen die erste Kantate für den ersten Weihnachtstag, die vierte für das Fest der Beschneidung Jesu, die fünfte für den Sonntag nach Neujahr sowie die abschließende sechste Kantate für das Fest der Erscheinung des Herrn.

Der Philharmonische Chor Fürstenfeld agiert beim Weihnachtsoratorium durch eine ganz solide Einstudierung sehr präzise und zuverlässig. (Foto: Carmen Voxbrunner)

Die Musik der ersten Kantate ist allen Musikfreunden bestens bekannt, erklingt dieser Teil doch am häufigsten. Die Zuhörer sind daher stets gespannt, Unterschiede zwischen ihrer Erinnerung und der Interpretation des konkreten Konzerts feststellen zu können. Auf dieses „Hörmuster“ hatte sich Andreas Obermayer nicht eingelassen. Sein Interpretationsansatz verfolgte das Ziel, weder Tempi noch Dynamik an Grenzen zu führen und auch Deklamation und Phrasierung nicht nuanciert zu schärfen. Auf diese Weise entstand eine Wiedergabe, die, ausgehend vom Notentext, ihr Zentrum in der Mitte hatte. Das Seraphin Ensemble musizierte auf überzeugend hohem Niveau, der aus etwa 90 Sängern bestehende Philharmonische Chor agierte durch eine ganz solide Einstudierung sehr präzise und zuverlässig. Damit holte Obermayer das ursprünglich skandalöse Geschehen quasi in die Mitte der Gesellschaft, alles war im Lot.

Wie eine gut geerdete Festfreude ohne Einschränkung kam der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ bei den Hörern an. Die Spannung war präsent und bis zum letzten Ton durchgehalten, die Balance zwischen dem nicht allzu großen Orchester und dem homogenen Chor gelang stimmig. Dieses Ebenmaß bewahrte sich der Dirigent auch für die meisten Choräle, die dadurch an klanglicher Stabilität gewannen und wie ebenmäßige Säulen in die Abfolge eingefügt waren. Ein sehr klangschönes Beispiel dafür war der Choral „Wie soll ich dich empfangen“.

Jeder der Solisten brachte seine Farbe ein: Katja Stubers Sopran begann in ihrer Arie „Nur ein Wink“ wunderbar zu leuchten, wobei ihr das gut gewählte Tempo eine hilfreiche Unterstützung bot. Die erste Arie des Weihnachtsoratoriums, „Bereite dich, Zion“, ist ein Prüfstein für jede Altistin. Theresa Holzhausers Stimme hat kein dunkles Timbre, dafür umso mehr klangliche Substanz, so dass ihr die Koloraturen ganz weich gelangen. Zwei hervorragend mit Barockbögen gestrichene Soloviolinen rahmten die Tenor-Arie „Ich will nur dir zu Ehren leben“ wunderbar ein. Eric Price übernahm das rasche Tempo und bewältigte die zahlreichen Koloraturen mit bestechender Präzision. Matthias Winckhler identifizierte sich mit seiner vollen und runden Stimme gleichsam mit den Stimmungen seiner beiden Arien „Großer Herr, o starker König“ und „Erleucht auch meine finstre Sinnen“. Als Evangelist trug Eric Price die Rezitative auswendig und mit gebotener Distanz vor und erreichte damit eine überzeugende Bühnenpräsenz. Am Ende gab es lang anhaltenden und begeisterten Beifall des Publikums.

Auch das Brucker Tagnlatt war begeistert:

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Kammerchor des Philharmonischen Chores feiert Premiere

40 SängerInnen des Philharmonischen Chores Fürstenfeld präsentieren den Kammerchor mit neuen und alten Werken der klassischen A-Cappella-Chorliteratur.

Einstudierung und musikalische Leitung: Andreas Obermayer

Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 präsentiert der Kammerchor sein erstes Programm „Cantate Domino“ in der Pfarrkirche St. Bernhard Fürstenfeldbruck gemeinsam mit Anne Horsch an der Orgel und Dominik Billinger am Kontrabass.

Das Konzert wurde von den rund 150 Zuhörern und Zuhörerinnen mit Begeisterung aufgenommen und der Chor mit einem lang anhaltenden Applaus für seine Leistung belohnt. Weitere Konzerte werden folgen.

 
Repertoire:

Johannes Sebastian Bach: Lobet den Herrn
Johannes Brahms: Schaffe in mir Gott ein reines Herz
Hugo Distler: Wie der Hirsch schreit
Orlando die Lasso: Jubilate Deo
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Richte mich Gott
Hebe deine Augen auf
Denn er hat seinen Engeln befohlen
Vytautas Miškinis: Cantate Domino
Claudio Monteverdi: Cantate Domino
Giovanni Pierluigi da Palestrina: Sicut cervus
Henry Purcell: Hear my prayer
Heinrich Schütz: Herr, wenn ich nur ich habe

Der Münchner Merkur hat vor dem Konzert ein Interview mit unserem Chorleiter, Andreas Obermayer, geführt.

Projekt Kammerchor: „Man ist näher dran am Publikum“

Kirchenkonzerte, Opernaufführungen, Faschingskonzerte – der Philharmonische Chor ist vor allem für seine Mammut-Produktionen bekannt.

Fürstenfeldbruck – Doch jetzt präsentiert er sich in einer neuen Form, als Kammerchor mit rund 45 Sängern. Am Sonntag ist die neue Formation das erste Mal zu hören. Unter dem Titel „Cantate Domino“ werden in der Kirche St. Bernhard A-Capella-Werke aus fünf Jahrhunderten präsentiert. Im Tagblatt-Interview erklärt Dirigent Andreas Obermayer (38), was die Zuhörer erwartet und was es mit dem Kammerchor auf sich hat.

Herr Obermayer, wie kam es zur Gründung des Kammerchors?

Gründung klingt jetzt doch recht offiziell. Das ist einfach ein Teil des Chors, der Werke für eine kleinere Besetzung singt. Der Kammerchor ist ein Angebot für diejenigen unserer Mitglieder, die Lust auf ein zusätzliches Projekt hatten – und darauf, noch mehr gefordert zu werden.

Worin bestehen die zusätzlichen Anforderungen?

In einer kleineren Formation kommt es noch stärker auf den Einzelnen an. Man muss eigenverantwortlich zu Hause üben und vorbereitet in die Probe kommen. Dadurch ist das Ganze aber auch flexibler. Der Probenaufwand ist für den Einzelnen nicht so hoch wie bei den Opernaufführungen, wo es Kostümproben, Stellproben, Beleuchtungsproben und so weiter gibt. Beim A-Capella-Singen kommt hinzu, dass man sich nicht bequem auf ein Orchester draufsetzen kann. Die Sänger müssen noch bewusster und konzentrierter aufeinander hören, müssen mit mehr Körperspannung singen und sich gut aufeinander abstimmen.

Was erwartet die Besucher beim ersten Konzert des Kammerchors?

Es werden Kompositionen der Alten Musik, unter anderem von Palestrina, Heinrich Schütz und Claudio Monteverdi zu hören sein, außerdem die Motette „Lobet den Herrn“ von Bach und eine Reihe bekannter Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das verbindende Element ist die Tatsache, dass es sich bei allen Werken um Psalm-Vertonungen handelt. Durch die unterschiedlichen Stile und die teilweise sehr persönlichen Texte hoffen wir, dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Abgerundet wird es durch einige spannende, moderne, aber gut zugängliche Orgelwerke, gespielt von der Organistin Anne Horsch.

Neu ist auch der Veranstaltungsort St. Bernhard statt Klosterkirche oder Stadtsaal…

St. Bernhard hat eine gute Größe für diese Art von Konzert und eine gute Akustik. Und man ist näher dran am Publikum. Wir sind da wie die Bands, die lieber in kleineren Hallen spielen als im Stadion. Und warum sollen wir nicht mit unserem neuen Format auch einen neuen Raum betreten?

Wird man den Kammerchor in Zukunft öfter hören können?

Das Konzert am Sonntag ist unser Pilotprojekt. Wenn es gut ankommt und der Kammerchor sich etabliert, könnte ich mir mittelfristig etwa ein Konzert pro Jahr vorstellen. os

Der SZ hat das Konzert gefallen:

29. Oktober 2018,
Erfolgreiches Debüt

Dem Publikum ist der Philharmonische Chor Fürstenfeld bekannt für seine Aufführungen kirchenmusikalischer oder weltlicher Chorwerke, die in der Regel von einem großen Orchester begleitet werden. Nun hat der neu gegründete Kammerchor des Philharmonischen Chors Fürstenfeld unter Leitung von Andreas Obermayer ein weiteres Gebiet der Chorliteratur erschlossen: Mit A-cappella-Werken aus fünf Jahrhunderten zeigten vierzig SängerInnen ihr musikalisches Können auf hohem Niveau. Andreas Obermayer verstand es, die Sänger überzeugend zu führen. Der Chor intonierte ruhig, schwebend bei G. Pierluigi da Palestrinas „Sicut cervus“ oder flehend, fordernd in Henry Purcells „Hear my prayer“, virtuos schließlich in Johann Sebastian Bachs „Lobet den Herrn, alle Heiden“.

Auf der Suche nach dem Licht 16.6.2018


Mit dem Programm „Into the Light“ brillieren der Philharmonische Chor und seine Gäste in der Klosterkirche Fürstenfeld
war das Resümee der SZ-Kritik. Insbesondere die in FFB bisher wahrscheinlich noch nicht aufgeführte „Sunrise Mass“
des jungen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo begeisterte das Publikum und ließ den „Klanghorizont aus der Kirche in Richtung Himmel steigen“.

Neuer Vorstand 23.4.2018

Bei den Wahlen im April 2018 wurden Frau Claudia Frisch als 1. Vorsitzende und Herr Rafael Hösel als 2. Vorsitzender neu gewählt. Alle anderen Ämter werden von den bisherigen Inhabern fort geführt. Der Dank des neuen Vorstands gilt den ausgeschiedenen Vorständen, Herrn Dr. Gerbert Grundler und Herrn Georg Tscharke, die den Chor in den letzten Jahren mit sehr viel Engagement erfolgreich geführt haben.

„Wuide Hetz“ im Stadtsaal Fürstenfeldbruck 16.12.2017

Eine Fürstenfelder Rauhnachtsgeschichte, in der 27 Sängerinnen und Sänger des Chors das Mädchen Emi auf seiner „Wuiden Hetz“ durch Raum und Zeit musikalisch begleiteten und so einen tollen Beitrag zu dem phantasievollen Rauhnachtsspektakel mit Spuk, Hexen und Geistern leisteten.

Christkindlmarkt Fürstenfeldbruck, 9.12.2017

Trotz vielseitiger Verpflichtungen ließen wir es uns nicht nehmen, das traditionelle Singen am Christkindlmarkt in Fürstenfeldbruck auch dieses Jahr wieder zu veranstalten. Unter der Leitung von Heinz Große Boymann erklangen Advents- und Weihnachtslieder aus ganz Europa.

Mendelssohn „Elias“ im Stadtsaal Fürstenfeldbruck 12.11.2017

„Klassikfans rennen Chor die Bude ein“ überschrieb der Kritiker des Münchner Merkur seine Lobeshymne auf das ausverkaufte Konzert. Auch die Süddeutsche Zeitung war begeistert vom Chorklang der über 100 Sängerinnen und Sänger. Überragende Solisten und ein souveräner Dirigent trugen dazu bei, dass am Ende der Saal frenetischen Beifall spendete.

 

 

 

 

 

Chorfahrt nach Bamberg Oktober 2017

Das Ziel der diesjährigen Chorfahrt war Bamberg mit seinen kulturellen und kulinarischen Highlights.

Eine große Stadtbesichtigung, eine Bootsfahrt auf der Regnitz und ein nächtliches Abenteuer in der fränkischen Pampa, wo wir auf dem Weg zum Bierkeller etwas vom rechten Weg abkamen, hinderte uns nicht, am Sonntagmorgen brav in der Kunigindenkirche die Messe Es-Dur von Josef G. Rheinberger perfekt und formvollendet darzubieten.

 

Nabucco auf der Bühne des Stadtsaals Fürstenfeldbruck, 15.,16.,29.,30.7.2017

Alle Infos zu unseren Nabuccoaufführungen sind auf unserer speziellen Nabuccoseite unserer Homepage!

Nabucco-Probenwochenende in Alteglofsheim

Vom 26.-28. Mai 2017 war die Operntruppe des Chores in der Musikakademie Alteglofsheim, um den letzten Schliff für die Oper Nabucco zu bekommen. Stimmung und Intonation waren dank unseres Maestro super und alle sind jetzt heiß auf die Premiere am 15. Juli im Veranstaltungsforum Fürstenfeld.

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Sponsoren:

 

 

Brauerei Maisach

 

Furthmuehle

 

 

 

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