Andreas Obermayer (Musikalischer Leiter seit 2014)

Andreas Obermayer wurde in München geboren, er absolvierte dort an der Hochschule für Musik und Theater München ein Studium der Musik für das Lehramt an Gymnasien und der Katholischen Kirchenmusik. Zusätzlich studierte er im Künstlerischen Hauptfach Chordirigieren bis zum Meisterklassendiplom bei Prof. Michael Gläser. Ergänzend zu seinen Studien nahm er an verschieden Workshops und Chorleitungs-Meisterkursen teil.

Während seines Studiums arbeitete Andreas Obermayer mit verschiedenen Chören im Münchner Osten. Inzwischen leitet der Musikpädagoge im Rahmen seiner Tätigkeit als Schulmusiker die vier Chöre am Rupprecht-Gymnasium München und wirkt als Dozent beim Verband der evangelischen Kirchenchöre.

2010 gründete er in Haar bei München den Kammerchor „Ensemble di Capello“, seit 2013 ist er aktives Mitglied im Philharmonischen Chor München. Im Herbst 2014 übernahm er in der Nachfolge von Prof. Thomas Gropper die musikalische Leitung beim Philharmonischen Chor Fürstenfeld. Neben den jährlich stattfindenden Weihnachtskonzerten wurden in dieser Zeit unter anderem verschiedene chorsinfonische Werke wie das „Te Deum“ von Anton Bruckner und Orchesterpsalmen von Felix Mendelssohn-Bartholdy zur Aufführung gebracht. Außerdem war Andreas Obermayer für die Choreinstudierung bei der Opernproduktion „Die Perlenfischer“ von Georges Bizet in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Sinfonieorchester München verantwortlich. Daneben ist ihm eine Erweiterung des Chorprofils durch die Erarbeitung von A-Cappella-Literatur ein wichtiges Anliegen.

 

Prof. Thomas Gropper (Musikalischer Leiter 2008-2014)

studierte Operngesang, Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Markus Goritzki und kurzzeitig in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Nach dem Studium arbeitete er mit Josef Metternich.
Neben seiner langjährigen Arbeit als Moderator und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk entfaltete er eine intensive Konzertätigkeit vorwiegend im oratorischen und konzertanten Bereich, er sang unter anderem mit dem Münchner Bach-Chor, dem Münchner MotettenChor, den Münchner und Berliner Philharmonikern und dem Georgischen Kammerorchester unter Dirigenten wie Fabio Luisi, Hanns-Martin Schneidt, Christian Kabitz, Siegfried Heinrich und Hayko Siemens. Dabei entstanden auch einige Rundfunk und CD-Produktionen von Messen, Kantaten und Opern.
Daneben steht ein weitgespanntes pädagogisches Engagement – Thomas Gropper ist Stimmbildner des Münchner Bach-Chores, des Münchner MotettenChores und des Heinrich-Schütz-Ensembles, unterrichtet seit 1997 in einem traditionsreichen Münchner Schauspielstudio Musical und Chanson und wurde nach vier Jahren im Lehrauftrag 2001 zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Münchner Musikhochschule berufen.

Durch die pädagogische Arbeit mit Einzelstimmen und Chören sowie reiche Konzerterfahrung entstand der Wunsch, selbst ein Ensemble als Leiter zu formen und zu prägen. Seit 2005 leitet er seinen Kammerchor „Arcis-Vocalisten“, der bereits mit einigen oratorischen und a cappella-Konzerten hervorgetreten ist. Im September 2008 übernahm er außerdem die Leitung unseres Chores.

Heinz Große Boymann (Musikalischer Leiter 1975-2008)

studierte an der Hochschule für Musik in Köln Dirigieren, Chorleitung, Klavier, Gesang und Musikwissenschaft. Schon bald abssolvierte er Dirigierkurse an der Accademia Chigiana in Siena, sowie in London, Stockholm, Brüssel und Mailand und gewann die Aufmerksamkeit von Sergiu Celibidache, mit dem er in der Folge zehn Jahre zusammenarbeitete.
Daran schloß sich die Tätigkeit als Kapellmeister am Münchner Gärtnerplatztheater und die Berufung zum musikalischen Direktor einer der größten Kreismusikschulen Bayerns in Fürstenfeldbruck an. Daneben baute Große Boymann das „Akademische Sinfonieorchester München“ (ASO) zu einem leistungsstarken Klangkörper aus. Überdies leitet er seit 1976 auch den „Philharmonischen Chor Fürstenfeld“, der beiden Ensembles die Möglichkeit gibt, das Repertoire um große sinfonische Chorwerke zu erweitern. Auch die Oper kommt in seinem Schaffen nicht zu kurz. Die solistischen Parts wurden seither immer wieder mit hochkarätigen Sängerinnen und Sängern, wie Marylin Schmiege, Judith Beckmann, Wolfgang Brendel, Jan-Hendrik Rootering – um nur einige wenige zu nennen – besetzt.

In der Verwirklichung eigener musikalischer Vorstellungen und selbständiger Programmgestaltung bieten sowohl das ASO wie der Philharmonische Chor Fürstenfeld heute eine äußerst interessante künstlerische Grundlage für Große Boymanns Tätigkeit als Dirigent.
Für sein Engegement erhielt Heinz Große Boymann im Jahre 2002 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Im Juli 2008 vollendete er das 70. Lebensjahr, für ihn ein Anlass, es künftig etwas ruhiger anzugehen und Konzerte nur noch in Absprache mit dem Chor und seinem Nachfolger zu dirigieren.

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